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Longhorns engagieren sich in Afrika

Erster Vorsitzende der Langenfeld Longhorns für Freiwilligenarbeit in Tanzania.

Im November letzten Jahres sind Mario Corosidis, erster Vorsitzende der Langenfeld Longhorns, und seine Freundin Batsheba Buczylowski, ebenfalls Footballerin und im Kader der deutschen Nationalmannschaft als Quarterback aufgestellt, in das ferne Afrika gereist, um dort durch Freiwilligenarbeit Sport und Englisch an Schulen zu unterrichten. Auf dem Programm stehen dabei Fußball, Volleyball und natürlich auch Flagfootball. Mario Corosidis überlegte schon seit längerer Zeit, einen Aufenthalt im Ausland in Angriff zu nehmen. Da kam ihm das Afrikanistik-Studium seiner Freundin nur gelegen und sie entschieden sich füreinen gemeinsamen, viermonatigen Aufenthalt in Tanzania.

Ende Dezember wohnten die beiden in einem Hotel nahe des Kilimanjaros. Zum Jahreswechsel führt sie ihre Reise 80 Kilometer weiter entfernt, nach Arusha. Von Zurücklehnen und Entspannen also keine Spur! Die Reise geht ständig weiter, denn die beiden wollen Land und Leute, sowie Tiere und Natur hautnah erleben.
Die Natur in Tanzania ist einzigartig. Alles lebt und der Boden ist sehr fruchtbar.“, so der spürbar begeisterte Longhorn Mario Corosidis über seine Erlebnisse.
Auch die Menschen scheinen bereits erste Eindrücke hinterlassen zu haben:

Die Menschen hier haben eine freundliche Umgangsform. Vor jedem Gespräch, ob mit Fremden oder Einheimischen, wird immer erst einmal fünf Minuten nach dem Befinden des anderen gefragt, bevor man zum Thema kommt.“
Auch über das Leben dort konnten die beiden bereits einiges erzählen. Somit sind die uns bekannte Armut in Afrika und der damit verbundene Geldmangel immer noch ein großes Thema. Vor allem außerhalb der Großstädte seien Stromausfälle und Wassermangel an der Tagesordnung! Es werde einem erst wieder richtig bewusst, auf welch hohem Niveau man im eigenen Land meckere, erklärte Corosidis weiter.

Trotz all dieser positiven und überwältigenden Erlebnisse fehlen, besonders Mario Corosidis, seine Familie und die Gesellschaft der Longhorns!
Auch das heimische Essen scheint bereits zu fehlen, denn häufige Kost aus Reis, Bohnen und Ziege bestehend, ist für einen gestandenen Footballer vor allem neu und gewöhnungsbedürftig.

 Die Zeit in Afrika will Corosidis auch intensiv nutzen, um sich Gedanken über zukünftige Pläne zu machen und einmal tief in sich zu gehen.