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Juniors triumphieren!

Auf dem Weg in die Endzone: Michel Fritsche (Foto: Jürgen Krumm)

Am vergangenen Sonntag konnten sich die Langenfeld Longhorns gegen die Troisdorf Jets behaupten und fuhren mit einem Endstand von 28:18 ihren ersten Saisonsieg ein (6:6 / 8:0 / 6:0 / 8:12).

Die Longhorns starteten mit ihrem Kick-Off-Return-Team ins Spiel und zeigten sich sofort dominant. Nachdem die Jets den Ball durch einen Kick ins Spiel gebracht hatten, nahm Nikolai Hens den Ball auf und wurde erst an der 18-Yard-Linie innerhalb der Troisdorfer Hälfte zu Fall gebracht. Longhorns-Quarterback Michel Fritsche peilte Connor Karnine an, der den Ball mit offenen Armen empfing und nach einem Lauf über 15 Yards die ersten Punkte des Spiels auf Seiten der Horns machte. So gingen die Langenfelder schon im ersten Drive mit 6:0 in Führung. Die Horns entschieden sich für eine Two-Point-Conversion (das erneute Überqueren der Goalline für zwei Zusatzpunkte) und Hens schaffte es tatsächlich, die Endzone zu erreichen. Aufgrund einer Strafe gegen die Longhorns wurde der Versuch jedoch wiederholt. Fritsche platzierte den Ball ein weiteres Mal in den Armen von Karnine, diesmal war allerdings die gegnerische Defense sofort zur Stelle und so bleib es vorerst bei den sechs Punkten.
Die Jets konzentrierten sich direkt auf einen Gegenangriff und so verwandelte Julian Zimbal-Lebherz den folgenden Return sogleich in einen Touchdown, der zum Ausgleich von 6:6 führte. Jan Van Dyck setzte zum Kick durch die Torstangen an, sein Ball konnte jedoch von den Horns geblockt werden.
Nachdem die Horns zwei Drives lang am Zug waren wechselte das Angriffsrecht auf die Jets über. Volker Lewandowski konnte erst einen großen Raumgewinn, der sein Team bis an die 19-Yard-Linie innerhalb der Langenfelder Hälfte führt, erlaufen, wurde im anschließenden Spielzug jedoch wieder einige Yards zurückgedrängt. Van Dyck suchte zweimal die Verbindung zu Teamkollege Zimbal-Lebherz, der schon in der Endzone bereitstand, konnte ihn jedoch nicht erreichen. Bis zum Ende des ersten Spielviertels konnten beide Teams immer wieder durch Lauf- und Passspiele über René Weile und Nico Blank auf Langenfelder Seite und über Lewandowski auf Troisdorfer Seite einige Yards gut machen, für weitere Punkte reichte es jedoch auf keiner Seite.
Zu Beginn des zweiten Quarters machte die Defense der Horns ihren Gegnern den Spielaufbau schwer. Lewandowski konnte den Ball seines Quarterbacks zwar annehmen, auf ihn wartete aber schon ein Longhorns-Spieler, der sofort den entscheidenden Tackle setzte. Van Dyck versuchte über Yannick Steger nach vorne zu kommen, doch auch er wurde von den Langenfeldern mühelos zurückgedrängt. Nach diesem erfolglosen Drive verabschiedeten sich die Jets von ihrem Angriffsrecht und befreiten sich mit einem Punt, der an der Ein-Yard-Linie innerhalb der Langenfelder Hälfte von Steger gesichert wurde. Fritsche bugsierte sein Team aus der Gefahrenzone, indem er sich mit einem Lauf bis an die eigene 13-Yard-Linie vorkämpfte. Die gegnerische Hälfte vor Augen ging er noch einmal rund zehn Yards und erreichte so erneut die First-Down-Markierung. Viel weiter kamen die Horns allerdings nicht und das Angriffsrecht wechselte. Zimbal-Lebherz und Lewandowski ließen ihr Team bis an die 27-Yard-Linie innerhalb der Langenfelder Hälfte vorrücken. André Hoffmeister fing einen Ball der Jets ab, seine Aktion konnte jedoch nicht als Interception gewertet werden, da der Pass bereits als unvollständig galt.
Nachdem die Horns das Angriffsrecht wieder an sich gerissen hatten, fand Fritsche Mannschaftskollegen Florian Schultheiß und überbrückte mit seinem Pass eine Distanz von 40 Yards, so dass sich die Horns an der 45-Yard-Linie der Jets aufstellen konnten. Fritsche und Weile kämpften sich immer weiter nach vorne und sicherten so das Angriffsrecht ihrer Mannschaft. Fritsche warf einen Pass auf Blank, der in der Endzone bereit stand, konnte ihn aber nicht erreichen. Auch Sebastian Bombe schaffte es nicht, den Pass unter Kontrolle zu bringen und so wurden die letzten Sekunden der ersten Halbzeit zur Zerreißprobe. Schließlich täuschte Fritsche einen erneuten Pass auf Bombe an, ging dann jedoch selbst und erlief so doch noch die ersehnten Punkte zum 12:6. Jetzt lief es für die Horns rund und so konnte Weile auch noch zwei Zusatzpunkte zum Halbzeitstand von 14:6 zusteuern.

Auch nach der Halbzeitpause ließen die Spieler der Horns nicht nach. Michel Fritsche befreite sich aus Max Böcks Tackle und konnte sich sogar noch bis an die 36-Yard-Linie ringen , um das First-Down zu erreichen. Weile legte nach und erreichte die Markierung erneut nach einem Lauf über zwölf Yards. Böck schaffte es schließlich doch, Fritsche bis an die 50-Yard-Linie zurückzudrängen. Dieser fackelte nicht lange und erkämpfte mit einem Pass über 25 Yards auf Schultheiß mehr als nur die Ausgangssituation zurück. Fritsche setzte zum Wurf an, und nachdem der erste Versuch scheiterte , konnte er endlich Luis Nieper erreichen und ihm so zum Touchdown verhelfen. Da die Two-Point-Conversion nicht korrekt ausgeführt werden konnte, bleib es vorerst bei diesem Spielstand.
Die Longhorns Defense agierte deutlich als Team und zwang so die Gegner zu weitem Raumverlust. Aus diesem Grund war es für die Langenfelder Defense nicht schwer, das Feld für ihre eigene Offense frei zu machen. Fritsche, Weile und Bombe gingen abwechselnd, doch am Ende ist es wieder einmal Fritsche selbst, der die letzten Schritte bis in die Endzone macht. Die Schiedsrichter warfen jedoch Flaggen und befanden den Touchdown aufgrund einer Strafe von Langenfelder Seite als ungültig.
Fritsche ließ nicht locker und ging ein weiteres Mal selbst mit dem Ball, bis er an der Vier-Yard-Linie, kurz vor der gegnerischen Endzone, ins Seitenaus gedrängt wurde. Im anschließenden Spielzug vollendete er seine Aktion und ging die restlichen Schritte zum Touchdown und zum 26:6. Auch die zwei Zusatzpunkte holte Fritsche selbst und erhöhte somit auf 28:6.
Zimbal-Lebherz konnte immer wieder mit Pässen bedient werden und so sein Team über eine Distanz von 30 Yards rücken lassen. Quarterback Van Dyck fand immer wieder den Weg zu Zimbal-Lebherz, der schließlich bedrohlich nah an der Drei-Yard-Linie in Position ging. Lewandowski brauchte nur noch wenige Schritte machen und stand in der Langenfelder Endzone und verringerte dadurch den Vorsprung der Horns auf 28:12. Nach einem unvollständigen Pass auf Zimbal-Lebherz bleib es bei diesem Zwischenstand.
Im vierten und letzten Spielviertel konnten die Jets noch einmal auf Punktejagd gehen und noch einen letzten Touchdown zum Endstand von 28:18 erzielen. Die Jets ergatterten das Angriffsrecht durch das Sichern eines von Fritsche fallen gelassenen Balls. Wieder war es Zimbal-Lebherz der den Ball an sich nahm und drei Tackels brach, ehe er in die Endzone stolperte. Die Zusatzpunkte blieben verwehrt und so gingen die Horns als Sieger aus der Partie hervor!

Nicht nur den Spielern, sondern auch den Coaches bedeutet der Sieg sehr viel.
Erst wenn du gewinnst, glauben alle, dass es richtig ist, was du tust!“, so Lars Trömel, Headcoach der Langenfeld Longhorns.
Er freut sich, dass sich die harte Arbeit der letzten Wochen bezahlt macht. Jetzt freut sich das ganze Team auf die nächsten Spiele.

Da können wir uns wieder messen. Wir agieren immer eingespielter. Und auch wenn wir auf Nikolai Hens und Thomas Knauer verzichten müssen, die die gesamte Saison nicht mehr spielen können, so haben wir viele neue Spieler mit dabei. Ich blicke mit viel Zuversicht in die Zukunft!“

Score Overview

6:0 Lauf Connor Karnine (#85) über 15 Yards
6:6 Lauf Julian Zimbal-Lebherz (#89) über 50 Yards
12:6 Lauf Michel Fritsche (#1) über zehn Yards
14:6 Two-Point-Conversion durch René Weile (#33)
20:6 Pass Michel Fritsche (#1) auf Luis Nieper (#80) über 25 Yards
26:6 Lauf Michel Fritsche (#1) über vier Yards
28:6 Two-Point-Conversion durch Michel Fritsche (#1)
28:12 Lauf Volker Lewandowski (#10) über drei Yards
28:18 Lauf Julian Zimbal-Lebherz (#89) über 40 Yards