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Horns gewinnen auch das zweite Saisonspiel

 

Im Spiel gegen die Düsseldorf Bulldozer setzten die Langenfeld Longhorns ein mehr als deutliches Statement und gewannen die Partie mit 81:0 (35:0 / 23:0 / 16:0 / 7:0).

Die Longhorns starteten mit ihrer Offense ins Spiel – und setzten die Messlatte hoch an: Daniel Berg erreichte gleich im ersten Spielzug die Firstdown-Markierung. Quarterback Matthias Karkosch suchte schon im folgenden Drive Mitspieler Marcel Kirchner, der bereits in der Endzone parat stand, konnte den Ball jedoch nicht unterbringen. Nur einen Spielzug später entschied sich Karkosch für das gleiche Play, diesmal konnte Kirchner den Ball aufnehmen und erreichte nach einem Lauf über 20 Yards die Endzone nun auch mit Ball. Kicker Bernd Joch trat zum Point-after-Touchdown an und erhöhte so noch während der ersten Spielminute auf 7:0.
Nach dem erfolgreichen Start der Horns konnten die Bulldozer ihr Angriffsrecht nicht für sich nutzen. Schon im ersten Spielzug fing Luca Johann einen Ball des Düsseldorfer Quarterbacks ab und führte somit die Horn’sche Offense erneut aufs Feld.
Karkosch nutzte jede Gelegenheit und versuchte sogleich durch einen Pass auf Peter Waclawek in die Endzone, die nächsten Punkte auf das Scoreboard der Horns zu schreiben, der Ball rutschte jedoch durch die Hände und wurde von den Schiedsrichtern dementsprechend als unvollständig gewertet. Berg ergriff die Initiative und ließ sein Team nach einem Lauf an der Vier-Yard-Linie in Position gehen. Der Defense der Bulldozer gelang es, die Langenfelder Offense bis an die 10-Yard-Linie zurückzudrängen, was ihnen allerdings nicht viel ausmachte. Karkosch holte zum Wurf aus und peilte wieder Waclawek an, der den Ball diesmal jenseits der Goalline aufnehmen und den Vorsprung auf 13:0 ausbauen konnte. Joch schenkte seinem Team den Zusatzpunkte zum 14:0.
Wieder waren die Bulldozer an der Reihe, viel erreichen konnten sie allerdings auch diesmal nicht. Erik Rotzsche wurde ohne Raumgewinn von den Beinen gerissen, Teamkollege Christian Siegmann setzte zum Lauf an, verlor jedoch unterwegs den Ball, der von den Langenfeldern gesichert werden konnte.
Karkosch gelang es immer wieder, über die gleichen Spieler einen weiten Raumgewinn zu erzielen. So erreichte er Waclawek an der 20-Yard-Linie, von der aus Joch zu einem Fieldgoal-Versuch antrat. Allerdings blieb es beim Versuch und somit beim zwischenzeitigen Spielstand von 14:0. Daniel Berg schnappte sich den Ball und legte in zwei Laufspielzügen die geforderten Yards zurück und hin zum 20:0. Joch betrat das Feld, und ergatterte kurzerhand einen Zusatzpunkt zum 21:0.
Die Bulldozer mussten ihren Gastgebern wiederholt das Angriffsrecht überlassen, nachdem sie den Ball nicht festhalten konnten und er von den Longhorns aufgenommen wurde. So standen die Horns schon wieder tief in der Hälfte der Düsseldorfer und Berg ging die noch verbliebenen 20 Yards zum vierten Touchdown in diesem Spiel. Joch kickte zielsicher und erhöhte auf 28:0.
Lukas Widera konnte einen Pass über zwölf Yards von seinem Quarterback aufnehmen und so seiner Offense gewährleisten, weiterhin auf dem Spielfeld zu verweilen. Quarterback Daniel Brethauer geriet im folgenden Spielzug jedoch unter hohen Druck und warf den Ball noch während er getacklet wurde, fand als Abnehmer jedoch nur einen Offense-Line-Spieler, der keine Berechtigung für die Ballaufnahme besitzt. Auch der Snap während des Puntversuchs ging gründlich schief und war für Brethauer unerreichbar, so dass sein Team an die eigene 10-Yard-Linie zurückgeworfen wurde. Jörg Engelstätter verkürzte die Distanz noch einmal, ehe Karkosch mit einem Pass auf Florian Zuber das 34:0 auf das Scoreboard schrieb und Joch auf 35:0 ergänzte.
Den Bulldozern standen vier neue Versuche bereit, die Firstdown-Markierung zu erreichen, sie blieben jedoch ohne nennenswerten Raumgewinn. Aus diesem Grund entschied das Team, sich mithilfe eines Punts vom Angriffsrecht zu trennen. Der Ball landete jedoch in der eigenen Endzone und brachte den Horns zwei weitere Punkte zum 37:0 ein.
Die Horns konnten durch ihr Laufspiel weite Distanzen überbrücken, so auch Berg, der nach dem Safety den Kickoff aufnahm und ihn nach 80 Yards zurück in die Düsseldorfer Endzone brachte. Eine Strafe gegen die Horns machte die Aktion jedoch ungültig.
Engelstätter ließ sein Team in gleich mehreren Spielzügen vorwärts rücken. Karkosch behielt immer den Überblick über sein Team und machte so Claudio Althaus aus, der in der Endzone bereit stand und den Ball zum 43:0 entgegen nahm. Joch ließ seine Mannschaft nicht im Stich und schenkte seinen Jungs einen weiteren Punkt zum 44:0.
Beide Teams verbrachten die meiste Zeit innerhalb der Redzone der Düsseldorf Bulldozer, demnach dauerte es nicht lange bis ein Spieler der Horns seinen Weg in die Endzone fand: Diesmal war es Sinan Aliti, der sich erst mit zwei Läufen über fünf und sieben Yards eine gute Ausgangssituation verschaffte, um dann im nächsten Spielzug den letzten Yard bis zum insgesamt siebten Touchdown und 50:0 zu gehen. Joch leistete seinen Beitrag dazu und so stand es 51:0.
Tobias Lingohr probierte, über einen Pass an die Goalline heranzukommen, schaffte es letztendlich aber mit einem eigenen Lauf bis an die Sieben-Yard-Linie. Für den Touchdown musste dann aber doch wieder ein Pass herhalten, den er auf Kirchner warf. Der Zusatzpunkt gelang und die Horns gingen mit 58:0 in die Halbzeitpause.

Aufgrund des eindeutigen Ergebnisses und in Übereinstimmung mit den Coaches und Schiedsrichtern spielten die Teams im dritten und vierten Quarter statt zwölf nur noch acht Minuten.
Schon kurz nach Anpfiff zum dritten Spielviertel fielen die ersten Punkte: Thomas Scherer, Spieler der Düsseldorf Bulldozer, wurde gefährlich nah an der eigenen Goalline stark unter Druck gesetzt und versuchte, den Ball an einen Teamkollegen loszuwerden, konnte ihn jedoch nirgendwo als in der eigenen Endzone unterbringen und setzte den Punktestand durch diesen Safety auf 60:0 herauf.
Die Offense der Horns begann ihren Angriff an der 42-Yard-Linie. Maximilian Buske fing den Ball an der 27-Yard-Linie, anschließend an der 20-Yard-Linie. Zuber legte noch einmal fünf weitere Yards zurück, Karkosch lief die restlichen 15 zum nächsten Touchdown und Joch kickte wie immer zuverlässig zum 67:0.
Der Langenfelder Kicker Kilian Rendel trieb den Ball über das gesamte Spielfeld bis hinter die Goalline der Bulldozer, so dass diese an der eigenen 20-Yard-Linie in Stellung gehen mussten. Durch einen Frühstart musste das Team von dieser kurzen Distanz auch noch fünf Yards einbüßen. Dass Matthias Ludwig ganze zwölf Yards zurückgedrängt werden konnte, gab der Offense dann den Rest: Die Langenfelder nahmen wieder das Zepter in die Hand und Karkosch warf gleich im ersten Spielzug einen Pass über zwei Yards auf Zuber, der seinen zweiten Touchdown in diesem Spiel machte, Joch trat bereits zum zehnten Mal zum PAT an und machte die Serie durch einen für gut befundenen Kick perfekt.
Die Düsseldorf Bulldozer drehten den Spieß einmal um und sicherten nun ihrerseits einen von den Langenfeld Longhorns fallen gelassenen Ball an der 50-Yard-Linie. Dennoch kam das Team nicht voran und musste nach mehreren vom Quarterback überworfenen Pässen ihrer Defense weichen.
Karkosch versuchte Mitspieler Stefan Rauscher an der Zehn-Yard-Linie der Düsseldorfer zu erreichen, konnte den Ball jedoch nicht unterbringen. Also schickte das Team Berg los, der seine Aufgabe gut machte und nach einem Lauf über zwölf Yards ein letztes Mal in der Endzone stand. Kirchner setzte schließlich den Endstand von 81:0 fest.

Die Horns waren mit ihrer Offense deutlich präsenter auf dem Feld, nicht zuletzt dadurch, dass ihnen die Langenfelder Defense durch insgesamt drei Interceptions und vier Fumbles immer wieder das Angriffsrecht erkämpfte.

Die Coaches sind stolz auf ihr Team und loben ihr konzentriertes und motiviertes Auftreten.
Wir haben einen weiteren Schritt auf unserem langen Weg gemacht und eine weitere Hürde genommen“, sagt Michael Hap, Headcoach der Seniors.
Ziel für das kommende Spiel gegen die Schiefbahn Riders wird es sein, das Konzentrationslevel beizubehalten.

Wir wollen weiterhin motiviert ins Spiel gehen. Das bedeutet aber nicht zwingend ein 81:0!“
Auf die Frage, ob seine Erwartungen an das Spiel erfüllt worden wären, kennt Hap nur eine Antwort:

Klar!“

Score Overview

6:0 Lauf Marcel Kirchner (#81) über 20 Yards
7:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
13:0 Pass Matthias Karkosch (#7) auf Peter Waclawek (#90) über zehn Yards
14:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
20:0 Lauf Daniel Berg (#23) über zehn Yards
21:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
27:0 Lauf Daniel Berg (#23) über 20 Yards
28:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
34:0 Pass Matthias Karkosch (#7) auf Florian Zuber (#10) über zwölf Yards
35:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
37:0 Safety
43:0 Pass Matthias Karkosch (#7) auf Claudio Althaus (#19) über 15 Yards
44:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
50:0 Lauf Sinan Aliti (#40) über einen Yard
51:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
57:0 Pass Tobias Lingohr (#1) auf Marcel Kirchner (#81) über sieben Yards
58:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
60:0 Safety
66:0 Lauf Matthias Karkosch (#7) über 15 Yards
67:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
73:0 Pass Matthias Karkosch (#7) auf Florian Zuber (#10) über ein Yard
74:0 PAT durch Bernd Joch (#21)
80:0 Lauf Daniel Berg (#23) über zwölf Yards
81:0 PAT durch Marcel Kirchner (#81)