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Junioren noch mit Startschwierigkeiten

Am vergangenen Wochenende starteten die Junioren der Langenfeld Longhorns in die Saison 2013. Sie liefen in PressefotoUerdingen gegen die Tomahawks auf und mussten sich mit 0:41 geschlagen geben (21:0 / 20:0 / 0:0 / 0:0).

Während der ersten paar Minuten sah noch alles gut aus. Schon im ersten Spielzug der Tomahawks konnte Fabian Lieske einen fallen gelassenen Ball und damit gleichzeitig das Angriffsrecht für die Horns sichern. Nach einigen Läufen, die allesamt einen Raumgewinn einbrachten, versuchte sich Kicker Richard Grubmüller von der 25-Yard-Linie aus an einem Fieldgoal. Die gegnerische Defense blockte den Ball und verwehrte den Gästen die Punkte.
Die Tomahawks setzten zum Gegenangriff an und fanden in Quarterback Justin Wiedelbach einen dynamischen Antrieb. Es brauchte lediglich zwei Pässe und die gegnerische Offense hatte sich von ihrer eigenen Hälfte aus bis tief in die Hornsche Zone vorgekämpft. Ein abschließender Pass auf Paul Geyer führte zum Touchdown und brachte den Gastgebern die ersten sechs Punkte ein (PAT Justin Wiedelbach zum 7:0).
Die Tomahawks hatten den Dreh schneller raus als die Longhorns und setzten Schlag auf Schlag die Messlatte höher. Gleich im ersten Spielzug nach dem Turnover setzte sich Fabian Schubert mit einem Lauf über 30 Yards durch und kam erst in der Hornschen Endzone zum Stehen (PAT Justin Wiedelbach zum 14:0).
Der Langenfelder Kickoff-Return brachte nicht den gewünschten Raumgewinn ein, sodass beide Teams nicht über die
50-Yard-Marke hinaus kamen. Weidelbach suchte immer wieder seinen Mitspieler Markus Vanck nahe der Langenfelder Goalline, ein 30-Yard-Pass direkt in die Endzone war dann jedoch knapp überworfen. Und so stellten die Tomahawks von Pass- auf Laufspiel um und schickten Marvin Spickermann von der 20-Yard-Linie aus zum 20:0 los ( PAT Justin Wiedelbach zum 21:0).
Die Gastgebermannschaft spielte immer wieder nach dem gleichen Muster: Quarterback Weidelbach setzte seine Offense durch weite Pässe in eine lukrative Position, ein Mitspieler brauchte nur noch wenige Yards bis zur Goalline gehen. Zu Beginn des zweiten Quarters war es Ron Engels, der diese letzten Schritte zum 27:0 machte ( PAT Justin Wiedelbach zum 28:0).
Die Longhorns ließen trotz wachsendem Vorsprung des Gegners nicht nach und fanden immer wieder eine Lücke in der gegnerischen Defense, durch die sie einige Yards Raumgewinn erzielen konnten. Ihr Laufspiel wurde jedoch jäh durch einen von den Tomahawks gesicherten Fumble unterbrochen. Diese Chance nutzten die Uerdinger Spieler sofort und sicherten sich mit einem erneuten Pass auf Geyer und seinem anschließenden Lauf über zehn Yards die nächsten Punkte
zum 34:0 (PAT durch Justin Wiedelbach geblockt).
Nach diesem vergebenen Zusatzpunkt startete das Langenfelder Team einen weiteren Versuch, den Ball in die gewünschte Endzone zu tragen. René Weile leistete mit einem weiten Kickoff-Return, mit dem er seine Mannschaft bis an die Zehn-Yard-Linie innerhalb der gegnerischen Zone vorrücken ließ, einen erheblichen Teil dazu. Im entscheidenden Spielzug fehlten dann allerdings wenige Zentimeter und das Angriffsrecht wechselte zurück an die Uerdingen Tomahawks. Der gegnerische Quarterback verteilte seine Pässe immer auf der Höhe der Goalline, fand aber nicht immer einen Abnehmer. Tom Specking nahm den Ball dann aber doch an der Zwei-Yard-Linie entgegen, Schubert ging erneut die letzten Schritte zum 40:0 ( PAT Justin Wiedelbach zum 41:0).

Während der kompletten zweiten Halbzeit galt die Mercy Rule. Weile zeichnete sich immer wieder durch weite Läufe aus und brachte sein Team konsequent nach vorne. Quarterback Florian Schultheiß fand Teamkollegen Carlo Zimmermann an der 20-Yard-Linie auf gegnerischem Terrain und auch die Langenfelder Defense setzte den Weg nach dem Angriffswechsel weiter fort, indem sie die Tomahawks zum Raumverlust drängte.
Im vierten und letzten Quarter zeigte sich neben Weile besonders Jonas Laveglia kampfstark, die Defense der Langenfelder war deutlich standhafter als noch in der ersten Halbzeit.
In das Offense-Spiel des Gegners schlichen sich leichte Fehler ein, so geriet der Snap für Weidelbach im entscheidenden Spielzug zu hoch, das Angriffsrecht ging auf die Longhorns über.
Schultheiß erkämpfte durch einen Pass auf Zimmermann eine günstige Ausgangsposition für sein Team an der Acht-Yard-Linie der Tomahawks. Mit einem Pass auf Cedric Weißbrich, der schon in der Endzone bereit stand, sollten die ersehnten Punkte auf das Konto der Horns fließen, der Ball konnte jedoch nicht aufgenommen werden.
Durch eine Interception nehmen die Horns kurz vor Ende des Spiels den Gegnern noch einmal das Zepter aus der Hand. Schultheiß bringt sein Team mit einem Lauf noch einmal ein gutes Stück nach vorne, für einen Touchdown reicht es aber schlussendlich nicht.

Das Team um Headcoach Lars Trömel konnte in diesem ersten Spiel das vorhandene Potenzial nicht wie gewünscht abrufen.
„Es hat an vielen Kleinigkeiten gelegen, aber grundsätzlich sind wir auf dem richtigen Weg“, erklärt Trömel. „Das Spiel war nicht so schlecht wie es das Ergebnis vielleicht vermuten lässt. Das Team muss lernen, auch mit Rückschlägen umgehen zu können.“

Score Overview

6:0 Pass Justin Wiedelbach (#98) auf Paul Geyer (#39)
7:0 PAT durch Justin Wiedelbach (#98)
13:0 Lauf Fabian Schubert (#47) über 30 Yards
14:0 PAT durch Justin Wiedelbach (#98)
20:0 Lauf Marvin Spickermann (#44) über 20 Yards
21:0 PAT durch Justin Wiedelbach (#98)
27:0 Lauf Ron Engels (#19) über zwei Yards
28:0 PAT durch Justin Wiedelbach (#98)
34:0 Lauf Paul Geyer (#39) über zehn Yards
40:0 Lauf Fabian Schubert (#47) über zwei Yards
41:0 PAT durch Justin Wiedelbach (#98)