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Juniors müssen sich Typhoons knapp geschlagen geben

Am vergangenen Sonntag empfingen die Langenfeld Longhorns die Spieler der Düsseldorf Typhoons zu ihrem letzten Hinspiel und verloren nach einer spannenden Partie mit 7:15 (0:3 / 0:6 / 7:0 / 0:6).

Die Typhoons starteten mit ihrer Offense ins Spiel und konnten zunächst keinen großen Raumgewinn erzielen. Durch eigene Strafen und eine solide Langenfelder Defense ging es zwischenzeitlich sogar einige Yards zurück für die Gäste. Tief in der Düsseldorfer Hälfte übte die Defense mächtig Druck aus und sicherte ein Fumble an der gegnerischen 17-Yard-Linie. Im zweiten Spielzug der Langenfelder Offense konnte Johannes Jasper nun aber das Angriffsrecht wieder auf die Seite der Düsseldorfer ziehen, nachdem auch er einen fallen gelassenen Ball sichern konnte.
Nachdem sich die Typhoons zu Beginn des Spiels nur über mäßigen Raumgewinn freuen konnten brachte Quarterback Peter Pinter sein Team mit einem Lauf über 14 Yards bis an die eigene 44-Yard-Linie. Schließlich entschied sich das Team aber doch für einen Punt, den die Düsseldorf Typhoons innerhalb der Langenfelder Redzone selbst sicherten und sich so eine äußerst lukrative Ausgangslage verschafft hatten. Nicolai Pfaff brachte sein Team bis an die Fünf-Yard Linie, Pinter verkürzte noch einmal um weitere zwei Yards. Die Langenfelder Defense hielt stand und konnte das gegnerische Team ein gutes Stück zurückdrängen. Die Gäste entschieden sich für einen Fieldgoalversuch und Kicker Rowan Nobbe schoss die ersten drei Punkte auf das Scoreboard.
Die Typhoons bauten ihr Laufspiel über Pfaff auf und schickten ihn immer wieder über eine weite Distanz in Richtung gegnerischer Hälfte. Nach einem Lauf über 40 Yards enterten die Typhoons die Langenfelder Hälfte und schickten Pfaff gleich noch einmal los. Er ging die noch verbliebenen 30 Yards bis über die Goalline und erlief den ersten Touchdown des Spiels zum 9:0 (PAT durch Rowan Nobbe geblockt).
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit wurde es dann nochmal spannend: die Typhoons hatten sich ein weiteres Mal ihren Weg bis in die Redzone der Horns gebahnt und gingen an der Drei-Yard-Linie in Position. Doch die Hornsche Defense brachte den Quarterback unter Zugzwang, sodass dieser den Ball fallen ließ. Ein Langenfelder Spieler konnte den Ball sichern und den Düsseldorfern weitere Punkte vorerst verwehren.

Auch nach der Halbzeitpause machten es die beiden Teams nicht weniger spannend. Pfaff und Pinter ließen ihr Team durch abwechselnde Läufe bis an die Hornsche 15-Yard-Linie vorrücken, eine Strafe gegen die Horns verkürzte die Distanz um die Hälfte. Quarterback Pinter warf einen Pass in Richtung Endzone doch Nils Zimmermann fing den Ball ab, sodass die Typhoons ein weiteres Mal das Angriffsrecht unverrichteter Dinge abgeben mussten.
Die Langenfelder Offense nahm ihren Platz auf dem Feld ein und zeigte eine mehr als souveräne Leistung. Florian Schultheiß und Konstantinos Giannakos konnten durch ihr Laufspiel einige Yards gut machen, Quarterbacl Florian Will überbrückte durch einen präzisen Pass auf Cedric Weißbrich ebenfalls einige Yards. Die Horns erreichten gleich vier mal in Folge die Firstdown.Markierung und nutzten die Chance. Will überquerte nach einem 36-Yard-Lauf die gegnerische Goalline und verkürzte den Vorsprung der Gäste auf 9:6 (PAT durch Richard Grubmüller zum 9:7).
Im vierten und letzten Quarter konnten die Typhoons dann aber doch noch den lange angestrebten zweiten Touchdown erzielen. Defense-Spieler Raphael Hasenbeck fing eine Interception an der eigenen 40 Yard-Linie und kam erst in der Langenfelder Endzone zum Stehen (PAT durch Rowan Nobbe vorbei).
Während des Longhorns-Quarters zeigte das Team um Headcoach Lars Trömel noch einmal vollen Einsatz. Schultheiß, der für den verletzten Will als Quarterback einsprang, suchte Teamkollege Carlo Zimmermann mit einem Pass in der Endzone, konnte ihn jedoch nicht erreichen. Er versuchte noch einige Male, den Ball in der Endzone zu platzieren und fand schließlich Hasenbeck, der zum zweiten Mal einen Langenfelder Ball abfing. Kurz vor Ende des Spiels und kurz vor der eigenen Goalline knieten die Düsseldorf Typhoons ab.

Headcoach Trömel zieht sein Fazit:
Nüchtern betrachtet bin ich zufrieden, aber ich bin direkt nach dem Spiel natürlich enttäuscht und müde. Denn wir hatten eine reelle Chance, das Spiel zumindest auszugleichen. Leider haben wir uns wieder selbst im Weg gestanden und zu viele individuelle Fehler gemacht.“
Bei der nächsten Begegnung der beiden Teams am 7. Juli soll es aber anders laufen:
„Beim Rückspiel werden wir hoffentlich wieder in voller Besetzung auflaufen können und somit unser gesamtes Potential abrufen. Das Ziel ist natürlich zu gewinnen.“

Score Overview

3:0 Fieldgoal durch Rowan Nobbe (#19)
9:0 Lauf Nicolai Pfaff (#23) über 30 Yards
9:6 Lauf Florian Will (#9) über 36 Yards
9:7 PAT durch Richard Grubmüller (#25)
15:7 Lauf Raphael Hasenbeck (#29) über 40 Yards