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Longhorns besiegen die Tornados

PressefotoAm vergangenen Sonntag luden die Langenfeld Longhorns die Leverkusen Tornados zum Heimspiel ins Jahnstadion ein und siegten mit 35:13 (21:7 / 7:6 / 0:0 / 7:0).

Zu Beginn des Spiels machten die Tornados deutlich, dass sie den Longhorns diese Partie nicht leicht machen werden. Quarterback J. Enderes erreichte seinen Teamkollegen Pat Schönfisch mit einem 56-Yard-Pass an der 19-Yard-Linie der Horns. Julian Franken verringerte die Distanz bis zur Fünf-Yard-Linie, Enderes vervollständigte die Aktion mit einem Pass auf Renè Berres (PAT durch Jannis Keskinis zum 0:7).
Die Longhorns ließen dieses erste Statement nicht unbeantwortet und schickten Runningback Daniel Berg los. In drei Läufen le
gte er insgesamt 27 Yards zurück! An der gegnerischen 35-Yard-Linie nahm Quarterback Michel Fritsche die Sache dann in die Hand: Er schaffte es, sich durch die Defense der Tornados zu tun und die gegnerische Endzone zu entern (PAT durch Bernd Joch zum 7:7).
Ihre Stärke bewies die Langenfelder Defense während der folgenden Angriffsserie der Tornados. Franken wurde mehrmals in Folge gestoppt, ohne einen Raumgewinn erzielt zu haben. An der eigenen 45-Yard-Linie verlor Enderes schließlich im dritten Spielzug den Ball. Julian Schnabel-Joch konnte ihn aufnehmen und trug ihn mit einem spektakulären Return bis über die Leverkusener Goalline (PAT durch Bernds Joch zum 14:7).
Die Lon
ghorns nutzten jede Chance und gewannen zusehend an Fahrt. Fritsche erreichte Marcel Kirchner und Florian Zuber jeweils mit einem Pass und brachte dadurch sein Team ein gutes Stück weiter in Richtung weiterer Punkte. An der 50-Yard-Linie setzte er dann selbst zum Lauf an und konnte in der gesamten gegnerischen Hälfte nicht gestoppt werden. So endete sein Lauf erst jenseits der Goalline und wurde mit sechs weiteren Punkten belohnt (PAT durch Bernd Joch zum 21:7).
Im zweiten Spielviertel ging es für die Longhorns erfolgreich weiter: Die Hornsche Offense startete an der gegnerischen Fünf-Yard-Linie. Berg kämpfte sich mit einem Vier-Yard-Lauf gefährlich nah an die Goalline heran und übertrat sie im nächsten Spielzug souverän (PAT durch Bernd Joch zum 28:7).
Die Tornados versuchten abwechselnd durch Lauf- und Passspiel, Raumgewinn zu verbuchen. Während Quarterback Enderes für keinen Ball einen Abnehmer finden konnte, erlief Teamkollege Franken in vier Läufen 23 Yards. An der 43-Yard-Linie war dann allerdings Schluss: Er verlor den Ball und die Langenfelder Defense sicherte ihn mit Gregor Forst.
Im nächsten Angriff hatte sich Franken in fünf Läufen bis an die Hornsche 27-Yard-Linie vorgekämpft. Enderer warf einen Pa
ss in Richtung Endzone, der aber von Thomas Jung an der Zehn-Yard-Linie abgefangen werden konnte. Die Tornados ließen aber nicht nach und kamen im zweiten Viertel doch noch zu ihren Punkten: Enderes und Franken wechselten sich ab, schließlich erlief die Offense durch einen Ein-Yard-Run von Franken den zweiten Touchdown.

Im dritten Spielviertel gelang es beiden Teams nicht, sich ihren Weg bis in die gegnerische Endzone zu bahnen. Die Longhorns versuchten durch Laufspiele seitens Berg sowie über Michel Fritsche, der sowohl durch sein Lauf- als auch sein Passspiel überzeugte, weitere Punkte auf das Konto der Horns zu bringen, doch die Defensearbeit der Tornados ließ kein Durchkommen zu.
Andersherum gewährte die Langenfelder Defense ihren Gästen aber auch keinen Raumgewinn: Ohne die Firstdown-Markierung erreicht zu haben, mussten sich die Tornados von ihrem Angriffsrecht trennen.
Im letzten Quarter, dem „Longhorns-Quarter“ zeigten die Gastgeber dann noch einmal, was in ihnen steckt. Quarterback Fritsche trug mit einem Lauf über neun Yards sowie einem Elf-Yard-Pass auf Kirchner seinen Teil zum Raumgewinn bei, Berg legte in sechs Läufen ganze 54 Yards zurück. Mit einem siebten Lauf überquerte er ein letztes Mal die Goalline und erhöhte das Ergebnis auf 34:13 aus Langenfelder Sicht (PAT durch Bernd Joch zum Endstand von 35:13).

Headcoach Michael Hap zieht sein Resüme:
Vom Prinzip her ist das Spiel nach unseren Vorstellungen verlaufen. Zwar haben uns die Tornados am Anfang auf dem linken Fuß erwischt, aber bis zum zweiten Spielviertel konnten wir uns einen Vorsprung von 28:7 aufbauen. Somit war der Sie
g an sich nicht gefährdet.“

Score Overview

6:0 Pass J. Enderes (#9) auf Renè Berres (#85) über 56 Yards
7:0 PAT durch Jannis Keskinis (#55)
7:6 Lauf Michel Fritsche (#3) über 35 Yards
7:7 PAT durch Bernd Joch (#21)
7:13 Lauf Julian Schnabel-Joch (#27) über 45 Yards
7:14 PAT durch Bernd Joch (#21)
7:20 Lauf Michel Fritsche (#3) über 50 Yards
7:21 PAT durch Bernd Joch (#21)
7:27 Lauf Daniel Berg (#23) über einen Yard
7:28 PAT durch Bernd Joch (#21)
13:28 Lauf Julian Franken (#44) über einen Yard
13:34 Lauf Daniel Berg (#23) über fünf Yards
13:35 PAT durch Bernd Joch (#21)