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Eine (statistische) Gegner Analyse

Foto: Stephanie Mähren

Das vierte Spiel für die Longhorns und schon das sechste für die Paderborn Dolphins.

Die Saison startete für die Dolphins mit einem Sieg gegen die Berlin Adler. Verleztungsbedingte Ausfälle auf der Quarterback Position machten das Leben schwer und es folgten zwei Spiele ohne erzielte Punkte. Zum vierten und fünften Spiel sprang der ehemalige Quarterback Ethan Haller ein, gegen die Düsseldorf Panther und die Solingen Paladins konnte die Offense wieder Punkten, aber für einen Sieg hat es nicht gereicht. (14:28 und 17:42).
Ethan Haller kennen die Longhorns noch aus der Regionalliga Saison 2014 – 60% seiner Pässe fanden in beiden Spielen einen Receiver. Am Ende der Saison konnten die Dolphins in die 2. Bundesliga Aufsteigen.

Wie sieht die Statistik der Dolphins in diesem Jahr aus?

Offense
Zugpferd der Offensive ist Runningback #22 Triston McCathern, der auch als Receiver eingesetzt wird. Auf sein Konto gehen 508 von insgesamt 1073 erzielten Offensiv-Yards diese Saison (6 Touchdowns).
Der bereits genannte Quarterback #4 Ethan Haller konnte im ersten Spiel mit 62% angekommenen Pässen an seine Stärke der alten Jahre anknüpfen, im zweiten Spiel wurde nicht so stark wie sonst auf das Passspiel gesetzt, was nur 40% angekommener Pässe bedeutet.
Die Zahlen der beiden Spiele zum Vergleich:
Gegen die Düsseldorf Panther: 55 Pässe, 13 Läufe
Gegen die Solingen Paladins: 27 Pässe,26 Läufe

Defense
Hervorzuheben ist Defense Line Spieler #19 Robby Kendall, der diese Saison auch schon als Quarterback aushelfen musste. Hier sind ein paar Zahlen des Allrounders:
1 Passing Touchdown, 32 Läufe für 231 Yards, 2 Interceptions, davon eine zum Touchdown, 30 Solo Tackles, 13 Assists.
Die Defense ließ im Schnitt 320 Yards pro Spiel zu. 170 durch Läufe und 150 durch Pässe.

Fazit
Aufgrund der Tabellenkonstellation könnte man schon von einem „Abstiegskampf“ sprechen. Dabei muss man aber beachten, dass beide Teams zwei Niederlagen gegen die Spitzenreiter der 2. Liga Nord einstecken mussten. Der Ausgang des Spieles könnte insofern Richtungsweisend sein, weil der Verlierer das Wochenende auf dem 7. Platz abschließen wird, wogegen es für den Gewinner aufwärts geht.
Der (statistische) Schlüssel zum Sieg für die Longhorns könnte das steigern der Laufspiel-Yards sein, andererseits hat Paderborn in den letzten Jahren gezeigt dass man mit einem sehr starken Passspiel und wenig Läufen auch Spiele gewinnen kann.
Ein ehemaliger Coach der Longhorns bezeichnet das Spiel bei Facebook als „Must Win“ dieses Motto dürfte für beide Teams gelten.